81190010008 Felsengrotte mit zwei Fichten und einer Buche
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Sachdaten
Art des Schutzgebietes Naturdenkmal, flächenhaft
Schutzgebiets-Nr. 81190010008
Name Felsengrotte mit zwei Fichten und einer Buche
Kreis / Flächenanteil(e) in ha Rems-Murr-Kreis / ,7
Gemeinde Alfdorf
Fläche (ha) 0,7
Rechtswert 3.551.074
Hochwert 5.415.612
Naturraum Schurwald und Welzheimer Wald
Melde-/ Verordnungsdaten(Datum der Sicherstellung/Verkündung in) 31.12.86 / Zeitungsbeilage 16.01.1987 im Rems-Murr-Kreis
Partnerschutzgebiet
Kurzbeschreibung Es handelt sich um eine kleinere landschaftstypische Bildung des Höhlensandsteins (oberer Stubensandstein,km4). Am Beginn einer Klinge entstand hier aufgrund unterschiedlicher Verwitterungsresistenz eine grottenartig erweiterte Hohlkehle. Die Sandsteinbänke sind durch Klüfte zerblockt, was eine relativ unregelmäßige Form der Grotte entstehen ließ (Breite ca.8m, Höhe ca.3m, Tiefe ca.5m). Eine der für den schwäb.-fränk. Wald typischen Felsengrotten des oberen Stubensandsteins (km4), örtlich als Kesselgrotte bezeichnet (nicht zu verwechseln mit der Kessselgrotte im Bereich des Wieslauftals bei der Laufenmühle). Der Baumbestand ist ein typischer Buche-Tannen-Fichten-Mischwald. Die Grotte ist nicht durch einen Weg erschlossen. Sie besteht aus zwei Ästen und liegt ca. 50 m unterhalb eines befestigen Fahrwegs, auf dem der sog. Mühlenwanderweg verläuft. Von den beiden Fichten ist die östliche die stärkere; sie ist eine echte Bereicherung des sowieso schon eindrucksvollen Bildes der Grotte. Mit fast 370cm Stammumfang dürfte sie wohl die stärkste Fichte im ganzen schwäb.-fränk. Wald sein. Auch eine auffallend starke Buche ist schützenswert. Bemerkenswert ist der Farnreichtum der Klinge. Vorherrschend sind Frauenfarn (Athyrium filix femina) und Dornfarn (Aspidium spinulosum); auf den Felsen der Grotte stehen Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris) und Buchenfarn (Thelypterie phegopteris). Der Klingengrund ist weithin bedeckt von Springkraut (Impatiens noli tangere), weiterhin fällt die stattliche Pendelsegge (Carex pendula) auf. 1986 hatten die Fichten einen Stammumfang von 3,68m bzw. 3,1m und ein vermutetes Pflanzjahr von 1780. Die Höhe betrug ca. 50m.
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