81190010003 Feuchtgebiet im Krummbachtal
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Sachdaten
Art des Schutzgebietes Naturdenkmal, flächenhaft
Schutzgebiets-Nr. 81190010003
Name Feuchtgebiet im Krummbachtal
Kreis / Flächenanteil(e) in ha Rems-Murr-Kreis / ,4
Ostalbkreis / ,8
Gemeinde Alfdorf
Spraitbach
Fläche (ha) 1,2
Rechtswert 3.554.904
Hochwert 5.415.081
Naturraum Schurwald und Welzheimer Wald
Melde-/ Verordnungsdaten(Datum der Sicherstellung/Verkündung in) 31.12.86 / Zeitungsbeilage 16.01.1987 im Rems-Murr-Kreis
Partnerschutzgebiet
Kurzbeschreibung Der Krummbach ist ein Nebenbach der Lein. Er entspringt bei Vordersteinenberg und mündet nach ca. 3 km langem Lauf unterhalb des Tennhöfle in die Lein. In dem hier angesprochenen ca. 300 m langen Stück bildet er die Kreisgrenze zum Kreis Ostalb. Der Talboden des Krummbachs ist hier weithin versumpft. Es handelt sich um ein Gebiet von außerordentlicher ökologischer Verschiedenartigkeit. Am auffallendsten sind ausgedehnte Schilfbestände sowie auenwaldartige Teile. Dazu gesellen sich feuchte Mähwiesen, ungepflegte Hochstaudenfluren, Großseggenbestände sowie Übergangsmoore, alles in einem bunten Mosaik verschiedenster Pflanzengesellschaften. Talaufwärts beginnt die Schutzzone mit einer in sich abgeschlossenen Hochstaudenflur unterhalb des Sträßchens vom Tennhöfle zum Beutenhof, das hier den Talzug überquert. Sie ist abgegrenzt durch Straße, Bach und den Wald an nordwestlichen Talhang. Optisch bestimmend sind Mädesüß, Kohldistel, Sumpfkratzdistel, Bärenklau, Große Bibernelle, Sumpfhornklee u.a. . Nordwestlich der Straße talauf schließt sich zunächst eine normale Mähwiese an, die naturschützerisch ohne Belang ist. Nach ca. 20 m wird die Aue dann von einem ehemaligen Bachlauf gequert, der in der Vegetation noch deutlich zu sehen ist. Die dann folgende Mähwiese zeigt deutlichen Feuchtcharakter (Scirpus silvaticus u.a.). Bedeutsam ist hier das starke Auftreten des Fieberklees (Menyanthes trifoliata) mit Neuaustrieb nach der Mahd. Die dann folgenden Abschnitte waren von Wirtschaftsmaßnahmen unbeeinflusst: Große Schilfbestände, Magnocariceten (Carex rostrata u.a.), Iris pseudacorus, in den Hochstaudenfluren Blutweiderich (Lythrum salicaria) und Gelbweiderich (Lysimachia vulgaris), Weidenröschen-Arten, Wiesenknöterisch. Andere Stellen - vor allem gegen den Waldrand im Westen zu - zeigen Mohrcharakter mit flächendeckenden Beständen von Torfmoos (Sphagnum acutifolium?).
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