81190610009 Schlucht des Trossenbaches
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Sachdaten
Art des Schutzgebietes Naturdenkmal, flächenhaft
Schutzgebiets-Nr. 81190610009
Name Schlucht des Trossenbaches
Kreis / Flächenanteil(e) in ha Rems-Murr-Kreis / 2,1
Gemeinde Rudersberg
Welzheim
Fläche (ha) 2,1
Naturraum Schurwald und Welzheimer Wald
Melde-/ Verordnungsdaten(Datum der Sicherstellung/Verkündung in) 31.12.86 / Zeitungsbeilage 16.01.1987 im Rems-Murr-Kreis
Partnerschutzgebiet
Kurzbeschreibung Die Schlucht des Trossenbachs, eines Nebenbachs des Tannbachs östlich Steinenberg, beginnt im Gebiet des Skilift-Abhangs bei Eselshalden und endet beim Austritt des Baches aus dem Wald bei FW 47/1. Der Bach hat sich auf dieser Strecke in die Schichten des Kieselsandsteins, der Unteren Bunten Mergel, des Schilfsandsteins und des Gipskeupers eingeschnitten. Die Schlucht ist größtenteils unwegsam und nur von ¿Bachliebhabern¿ zu begehen. Sie zeigt die erodierende Arbeit der Bäche in den Keuperbergen in musterhafter Weise und enthält auch pflanzen- und tierkundlich die für dieses Landschaftselement typischen Arten. Hier kann die Natur noch ohne wesentliche Beeinflussung durch den Menschen ihren eigenen Gesetzen folgen. Sie ist also ein echtes Naturdenkmal. Der schützenswerte Teil beginnt ca. 100 m oberhalb der Lift-Talstation in einem Auenwald-Quellsumpf mit Erlen, Weiden, Eschen und anderen Gehölzen. Etwa auf der Höhe der Liftstation durchschneidet der kleine Bach in einer klammartigen Verengung den Schilfsandstein. Unterhalb hat der Bach im weichen Gipskeuper kräftig ausgeräumt und sich eine tiefe Schlucht geschaffen. Mehrere Seitenklingen münden hier von links und rechts ein. Im unteren Abschnitt werden die Talwände flacher, und es zeigt sich hier ein lieblicher, noch völlig natürlicher Waldbach mit hübschen kleinen Mäandern. Der Bach gehört auf seiner ganzen Länge der Forellenregion an. Er führt einwandfreies, klares Wasser und beherbergt die dieser Region angehörige Fauna in reiner Form. Als charakteristische Vertreter der Pflanzenwelt des Schluchtwalds mögen die Pendelsegge, Hexenkraut, Gegenblättriges Milzkraut sowie zahlreiche Farne genannt werden. Während der Hauptvegetationszeit wird hier mit Sicherheit ein beträchtlicher Artenreichtum zu finden sein.
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