81190010013 Abbruchkante des Angulatensandsteins
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Sachdaten
Art des Schutzgebietes Naturdenkmal, flächenhaft
Schutzgebiets-Nr. 81190010013
Name Abbruchkante des Angulatensandsteins
Kreis / Flächenanteil(e) in ha Rems-Murr-Kreis / ,5
Gemeinde Alfdorf
Fläche (ha) 0,5
Rechtswert 3.552.904
Hochwert 5.411.932
Naturraum Schurwald und Welzheimer Wald
Melde-/ Verordnungsdaten(Datum der Sicherstellung/Verkündung in)
Partnerschutzgebiet
Kurzbeschreibung Alfdorf liegt auf der durch den Schwarzen Jura iK gebildeten Hochfläche, die am südlichen Ortsrand mit einer etwa 10m hohen Böschung (Liaskante) abschließt. Im SE-Teil dieser Abbruchkante sind gebankte, teilweise plattige feinkörnige Sandsteine (Angulatensandstein) aufgeschlossen, die im unteren Bereich eine tonige Zwischenlage mit kleinem Quellaustritt aufweisen. Neben Schrägschichtungsstrukturen und Muschelabdrücken sind geringe Kalksinterabsätze festzustellen. Die waldlose und vorwiegend ackerbaulich genutzte Liashochfläche des südl. Welzheimer Waldes bildet eine Tafel, die durch die sich vom Rems- und Leintal her eintiefenden Täler stark zerschnitten ist. Die Tafelkante wird durch den harten Angulatensandstein (Lias 2) gebildet. Dieser Sandstein tritt am südlichen Ortsrand von Alfdorf sowohl hinter dem unteren Schloss als auch dem westlichen anschliessenden Ortsteil - als durchlaufendes, bis zu 8m mächtiges Felsband sehr deutlich hervor. Der Abhang ist mit natürlichen gehölzbestandenen (vorwiegend Eschen, Ahorn, Schwarzer Holunder u.a.) und in der Begleitflora treten typische Schluchtwaldpflanzen auf (z.B. Aronstab). Die Untergrenze des Sandsteins gegen die undurchlässigen Tone der Psilonotenschichten (Lias 1) und die Knollenmergel (km5) bilden einen Quellhorizont, der mehrere Quellen austreten lässt. So ist dieser Morphologisch stark hervortretende Landschaftsteil sowohl geologisch als auch biologisch und ökologisch von Interesse.
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